Hacken: Sollten Sie es lernen, um selbst vor Hackerangriffen geschützt zu sein?

Hacking ist eine Wissenschaft für sich. Die meisten Menschen kennen sich mit dem Hacken weniger aus als mit dem Mischen von Giftstoffen. Für den Computer und die eigene digitale Sicherheit ist Hacking aber sicher nicht weniger gefährlich als Gift. Für Geschäftsleute, Unternehmer und Menschen die im Internet beruflich tätig sind, ist Hacking und die damit verbundenen Attacken natürlich besonders gefährlich. Um möglichen Angriffen vorbeugen zu können, versuchen manche Menschen Hacking zu lernen, um sich davor schützen zu können. Lohnt sich das allerdings, oder ist es empfehlenswerter, einfach einen IT-Sicherheitsspezialisten einzustellen?

Sicherheitslücken erkennen

Hacking lernt man natürlich nicht von heute auf morgen, es ist eine aufbauende Wissenschaft. Die Grundlagen zeigen aber eindrucksvoll, welche Programmiermöglichkeiten es gibt, und wo mögliche Fehler liegen können. Bereits von Beginn lernt man also, Schwächen in einem Quellcode oder der Programmierung einer Webseite auszunützen.

Natürlich gibt es verschiedenste Möglichkeiten um zu hacken. Letztendlich zielen sie aber alle darauf ab, Schwächen auszunützen und dadurch an Informationen oder gleich in das Innere eines Programmier- oder Administratorsystems zu kommen. Diese Schwachpunkte und verwundbare Punkte im System einer Webseite, einem Server oder einer anderen Form von IT-Struktur sind nicht nur von selbst zu erkennen, sondern auch sofort auszubessern. Zumindest die Schwachpunkte des Systems kann man mit einer Basis an Wissen im Hacking erkennen – und sich so vor Attacken schützen.

Experten rekrutieren oder lieber selber probieren?

Die Frage stellt sich aber, ob man die ganze IT-Sicherheit nicht lieber Experten überlassen sollte. Die Antwort ist hier weder zu hundert Prozent ja noch nein. Spezialisten in dem Bereich anzuheuern ist grundsätzlich eine gute Idee, aber man sollte das Projekt nicht einfach ohne eigenes Wissen einem Unternehmen überlassen. Deshalb ist es zumindest empfehlenswert, ein Grundwissen aufzubauen, bevor man die ganze IT-Sicherheitsstruktur auslagert.

Lernen Sie also zuerst, wie man Sicherheitslücken erkennt und enttarnt. Erlangen Sie Wissen über Programmieren und Cyberangriffe – wenn es nur die Grundbasis ist, reicht das vollkommen! Gehen Sie erst dann zu einem IT-Experten. Das wird Ihnen nicht nur mehr Möglichkeit geben, auf Augenhöhe mitdiskutieren zu können, sondern auch finanziell möglicherweise von Vorteil sein. Wissen Sie von dem Schweregrad des möglichen Angriffs, der Programmierstruktur und dem Quellcode ihrer Webseite, müssen sie sich von niemanden die Welt neu erklären lassen.

Kosten sparen, selbst mitplanen können

Im Gegenteil, Sie sind in der Lage Projekte und Lösungen selbst zu erörtern. Zwar können Sie vielleicht das Projekt nicht selbst umsetzen, wissen aber von den Strategien und Taktiken die notwendig sind um zur Lösung zu kommen. So kann Ihnen kein IT-Experte versichern, dass er für ein Projekt, das normalerweise ein paar Stunden dauert, 25 Stunden bezahlt werden muss. Sie sparen Geld und haben bedeutsam weniger Risiko, unnötig Geld auszugeben.

Sinnvolle Investition für langfristige IT-Beteiligung

Ist das Internet ein Teil ihres Geschäfts lohnt es sich, die Grundlagen von Hacking zu lernen. Der Sicherheitsaspekt ist ein Grund dafür, es lohnt sich aber nicht nur deshalb. Vor Kollegen, Klienten und anderen Firmen können Sie mit Ihrem Wissen punkten und zukünftige Projekte gleich mit einem neuen Wissen angehen. Ein Wissensvorsprung, der für Sie von Vorteil sein wird.

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